Weißt du das?

Cerealien sind Getreideprodukte. Dieser Begriff wird als Überbegriff für Frühstücksflocken, Cornflakes oder Müsli verwendet. Welches Korn ist das?

Cornflakes werden aus entkeimtem Mais hergestellt. Er wird zu Mehl vermahlen, mit Wasser und weiteren Zutaten aufgekocht, flach gewalzt und geröstet.

Haferdrink ist ein rein pflanzliches Getränk, ohne Milchbestandteile.

Haferflocken sind immer Vollkornflocken – und damit sind Hafererzeugnisse ein wichtiger Bestandteil für die tägliche Ernährung. Sie enthalten zum Beispiel pflanzliches Eiweiß, Eisen, Magnesium, Vitamin B1 sowie Ballaststoffe. Hafer liefert lang anhaltende Energie und sättigt gut. Deshalb ist Hafer auch bei Sportlern so beliebt.

Honig ist ein unverfälschtes Naturprodukt, welches wir den fleißigen Bienen verdanken. Dabei fliegt die Biene von Blüte zu Blüte und sammelt den Nektar, der dann im Bienenstock zu Honig reift. Pro Tag macht eine Biene ca. 40 Ausflüge und besucht ca. 4000 Blüten! Honig ist besonders lecker auf Brot, im Müsli oder im Tee. Honig eignet sich aber auch hervorragend zum Kochen und Backen.

Milch ist schneeweiß, obwohl die Kuh den ganzen Tag saftiges grünes Gras frisst. Wie kommt das? Eins vorweg: Die Milch wird von der Kuh nicht direkt beim Verdauen produziert, sonst wäre sie wohl tatsächlich grünlich. Nein, die Milch entsteht separat in den Milchdrüsen im Euter. Kuhmilch besteht aus einer wasserartigen Flüssigkeit, in der zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß, Milchzucker und Fett schwimmen. Diese Inhaltsstoffe sind wichtig für das Kälbchen, damit es in seinen ersten Lebensmonaten gesund und kräftig wachsen kann – und genau diese aufgelösten Inhaltsstoffe geben der Milch ihre Farbe. Vor allem Fett und Eiweiß lassen das Gemisch weiß erscheinen.

Müsli wird aus Cerealien wie zum Beispiel Haferflocken und Milch, Joghurt oder Fruchtsaft angerichtet. Mit klein geschnittenem Obst der Saison, Nüssen oder Trockenfrüchten lassen sich immer neue Varianten zusammenstellen. Knusper-Müslis bestehen meist aus Getreideflocken, die mit Sirup crunchig gebacken werden.

Natürliches Mineralwasser ist vor vielen Jahren vom Himmel gefallen. Es sickert ganz langsam und in vielen hundert Jahren durch zahlreiche verschiedene Gesteinsschichten. Auf seiner langen Reise ins Innere der Erde wird es gereinigt und gefiltert, außerdem nimmt es wertvolle Mineralien und Spurenelemente auf, die für uns Menschen sehr wichtig sind. Das ist etwas ganz besonderes und deshalb darf es auch natürliches Mineralwasser genannt werden.

Porridge ist ein Getreidebrei, der aus Haferflocken oder Hafermehl und Wasser oder Milch gekocht wird. Meistens wird Porridge mit Sahne, Obst und Nüssen, Honig oder Zucker oder Sirup verfeinert. Porridge wird in Großbritannien, aber auch in anderen Ländern als warme Frühstücksmahlzeit verzehrt.

Rosinen sind getrocknete Weintrauben. Sultaninen sind besondere Rosinen und werden aus einer Weintraube gewonnen, die besonders süß und kernlos ist.

Rübensirup ist ein Naturprodukt und wird ausschließlich aus Zuckerrüben hergestellt. Er wird gerne als Brotaufstrich oder natürliches Süßungsmittel verwendet.  Er enthält keine Zusätze, Aromen oder Konservierungsstoffe und ist gluten- und laktosefrei. Im Zuckerrübensirup bleiben die  Inhaltsstoffe der Zuckerrübe erhalten, nämlich Eiweiß, Kohlenhydrate und Mineralstoffe.

Studentenfutter - woher kommt eigentlich dieser Name? Als Studentenfutter wird üblicherweise eine Mischung aus verschiedenen Nusskernen und einer Rosinenart bezeichnet. Über die Wortherkunft gibt es verschiedene Legenden. Vermutlich geht der Name auf eine Mischung aus Mandeln und Rosinen aus dem 17. Jahrhundert zurück. Mandeln waren seit jeher ein teures Produkt, sodass dieses Nahrungsmittel eher von finanziell gut gestellten Personenkreisen erworben wurde. Hierzu zählten damals auch viele Studenten, da ein Hochschulbesuch überwiegend der Oberschicht vorbehalten war. Diese verzehrten während ihres Studiums gerne eine Rosinen-Mandel Mischung, aus der sich dann später das Studentenfutter in seinen vielen Varianten weiterentwickelt hat.

Rogg-in

Roggen ist eine in den gemäßigten Breiten verbreitete Getreideart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Der Roggen für die PEMA Vollkornbrote stammt von Bauern aus dem Naturpark Fichtelgebirge. Roggen muß immer versäuert werden, damit man ein Roggenbrot oder Roggenmischbrot backen kann. Seit 2014 gibt es im Fichtelgebirge das erste und deutschlandweit einzige pädagogisch-poetische Informationszentrum für Roggenkultur, das ROGG-IN, das von der Fa. PEMA Vollkorn-Spezialitäten in Weißenstadt ins Leben gerufen wurde. Auf 300 m² im Inneren und ca. 1300 m² Außenbereich kann man das Thema „Roggen – das Gold der Region“ auf vielfältige Weise erleben. Der Roggen war einst das Hauptbrotgetreide im Fichtelgebirge. Das verhältnismäßig anspruchslose „Gold der Region“ sicherte die Brotversorgung der heimischen Bevölkerung, da es auf den kargen Böden ertragreich gedieh. Ein Besuch des ROGG-IN mit euren Eltern oder der ganzen Klasse lohnt sich in jedem Fall.